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Wintergemüse. Im Winter gibt es selten frisch Geerntetes. Die meisten heimischen Gemüsen auf dem Markt stammen aus Lagerbeständen. Viele besonders haltbare Sorten sind Wurzelgemüsen.
Wurzelgemüsen wie etwa Karotten, Zwiebeln, Kartoffeln und Knollensellerie sind besonders nährstoffreich und daher auch sehr intensiv im Geschmack. Als Speicherorgan der Pflanze, sind hier nicht nur die Reserven enthalten, die die Pflanzen über den Winter bringen, sondern auch besonders viele Mineralstoffe, die über den Erdboden aufgenommen werden.
Zur Zeit sind alte Sorten wieder voll im Trend, darunter auch rote Beten , die nicht immer rot sein müssen, die zarten aber würzigen Wurzeln der Petersilie und Pastinaken.
Pastinaken waren vor dem Import und der Kultivierung von Kartoffeln sehr beliebt und weit verbreitet in Mitteleuropa. Heute sind Pastinaken als Biogemüse gern gesehen, da sie pflegeleicht und in direkter Nachbarschaft zu anderen Gemüse besonders gut gedeihen.
Deshalb gibt es heute mein Ofengemüse mit Kräuterquark! Mit all jenen altbekannten und   wiederentdeckten winterlichen Wurzelgemüsen!

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REZEPT – winterliches Ofengemüse mit Kräuterquark

ZUTATEN für ca. 8-10 Personen
400g rote Beten gekocht & geschält
200g Petersilienwurzel
400g Süßkartoffel
400g Pastinake
400g Möhre
400g Kartoffel
300g Zwiebel
500g Magerquark
5 EL Sonnenblumenöl
1 kleiner Bund Petersilie
1 kleiner Bund Schnittlauch
1 kleine Wiese Kresse
5 EL Olivenöl
Thymian
Oregano
Rosmarin
Basilikum getrocknet
Salz & Pfeffer

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UTENSILIEN
2m Backpapier
2 Ofenbleche
1 kleine Schüssel
2 mittlere Schüsseln
1 große Schüssel
1 Gemüsemesser
1 Kochmesser
1 Paar Ofenhandschuhe
1 EssLöffel
ggf. 1 Küchenschere

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ZUBEREITUNG ca. 60min
Das Gemüse waschen, abtropfen lassen und in grobe Stücke zerteilen. Die Stücken der roten Beten in der mittleren Schüssel sammeln, alle Anderen in die Große geben. Den Ofen auf 200-250°C vorwärmen. 5 EL Sonnenblumenöl in der kleinen Schale mit Salz, Rosmarin, Oregano und getrocknetem Basilikum vermengen und über das Gemüse in der großen Schüssel geben. Mit den Händen vermengen! 1 EL Sonnenblumenöl auf die roten Beten geben. Mit Salz und Thymian würzen. Das Backpapier auf den Ofenblechen auslegen und das Gemüse darauf gleichmäßig verteilen. (Die roten Beten kommen erst jetzt zum anderen Gemüse dazu, da sie ihre Nachbarn stets erröten lassen.) Nun alles für rund 40min in den Ofen schieben, bis das Gemüse goldbraun und durchgebacken ist.
Währenddessen die Petersilie, das Schnittlauch und die Kresse mithilfe von Kochmesser und Schere fein hacken bzw. zerschneiden. Den Magerquark in eine mittelgroße Schüssel geben. Nach und nach Olivenöl und Sahne unterheben, damit der Quark cremiger wird. Die Kräuter unterheben und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und dabei bitte nicht verbrennen! Fertig!

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Egal ob gerade frisch geerntet oder aus der Lagerung, Karotten sind ganzjährig verfügbar und werden daher in der europäischen Küche vielseitig eingesetzt. Neben Kartoffeln, Zwiebel und Tomaten ist der Anbau des länglichen und orangenen Wurzelgemüses in Deutschland besonders weit verbreitet. Auch als Möhren oder Mohrrüben bekannt, wurden sie schon von den alten Römern angebaut. Die ursprünglichen Sorten waren jedoch weiß, grün oder violett. Die heutigen orangenen Sorten wurden erst im Spätmittelalter gezüchtet und verdrängten daraufhin alle anderen farblichen Variationen. In meinem KarottenCrèmeSüppchen kombiniere ich die natürliche Süße der Karotten mit dem angenehm scharfen Geschmack des Ingwer, dessen Menge je nach Vorliebe dosiert werden kann.

REZEPT – KarottenCrèmeSüppchen

ZUTATEN (für 4-6 Personen)
1kg Karotten
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
20g Ingwer
500ml GemüseBrühe (Die Rezepte gibt’s hier…)
oder 500ml RinderBrühe (…und hier!)
400ml Sahne
50g Parmesan
1 EL Olivenöl
1 EL Butter
Muskat
Petersilie
Salz & Pfeffer

UTENSILIEN
1 Gemüsemesser
1 großer Topf
1 kleiner Topf
1 Pürierstab

ZUBEREITUNG (100-120min)
Karotten waschen und grob zerteilen. Ingwer, Knoblauch und Zwiebel schälen, in Scheiben schneiden. Anschließend mit Butter und Olivenöl im großen Topf andünsten. Die Karotten sowie ein Teelöffel Salz hinzu und alles mit Wasser bedecken. Bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis das Wasser fast vollständig verkocht ist. Währenddessen die Brühe im kleinen Topf erhitzen. Das Gemüse nun sorgfältig pürieren. Die GemüseBrühe hinzu und erneut aufkochen. Die Suppe mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss die Sahne hinzu und ein letztes Mal aufkochen. Das KarottenCrèmeSüppchen mit frisch geriebenem Parmesan, gehackter Petersilie und Pfeffer garnieren. Fertig!

24. Januar 2016 GemüseBrühe, Möhre, RinderBrühe

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